Die Kreide-Tertiär-Grenze in Patagonien - Paläontologische und sedimentologische Muster im globalen Vergleich

Die Kreide-Tertiär-Grenze (KT) markiert das immer noch rätselhafte Aussterben zahlreicher Organismengruppen, darunder auch der Dinosaurier. Der heutige Kenntnisstand zum Massenaussterben an der KT-Grenze beruht vor allem auf der Untersuchung tropischer und subtropischer Faunen. Wir wollen mit detaillierten Geländeuntersuchungen an KT-Profilen im südlichen Argentinien (1) erstmals eine umfassende Dokumentation der faunistischen und ökologischen Muster an der KT-Grenze von Südamerika schaffen; (2) durch eine quantitativ-horizontierte Beprobung eine kritische Burteilung der Aussterbemuster durchführen (graduell, stufenweise oder plötzlich) (3) die Interpretation der Daten in einen globalen Kontext stellen, um zu klären inwiefern biogeographische Muster und Aussterben an der KT-Grenze gekoppelt sind.

Projektleitung
Kießling, Wolfgang Prof. Dr. (Details) (Wirbellosenpaläontologie (hist.))

Mittelgeber
DFG: Sachbeihilfe

Laufzeit
Projektstart: 07/2002
Projektende: 09/2006

Zuletzt aktualisiert 2020-10-03 um 16:31