Der spanische Faschismus und sein Umgang mit der gleichgeschlechtlichen Sexualität. Untersuchung im literarischen und kulturellen Bereich in vergleichender Perspektive

Faschistische Regime haben aus verschiedenen Gründen Homosexuelle verfolgt (bei gleichzeitigem Virilitätskult). In Spanien entstand (aus dem Erbe der Avantgarden) ein spezifischer Diskurs der Verdrängung gleichgeschlechtlicher Sexualität im Zeichen von sozialem "Machismo" und Staatskatholizismus. Das Projekt untersucht den kulturellen (v.a. literarischen) Umgang mit der Konstruktion gleichgeschlechtlicher Identität und mit deren Infragestellung.

Projektleitung
Ingenschay, Dieter Prof. Dr. phil. (Details) (Romanische Literaturen (spanischsprachige Literaturen))

Mittelgeber
Volkswagen-Stiftung (VW)

Laufzeit
Projektstart: 07/2001
Projektende: 02/2002

Zuletzt aktualisiert 2020-10-03 um 23:19