FG: Imagination und Kultur II

Die Imagination ist in der elisabethanischen Kultur jene Energie, die diese zusammenfügt, sie dynamisch transformiert und die Zirkulation semantischer Energien in diesem Feld sowohl befördert wie retardiert. Sie tritt exemplarisch in den Dramen Shakespeares hervor, und zwar derart, dass diese zu Modellen der Kultur insgesamt werden. In paradoxem Gegensatz zu dieser Präsenz und Virulenz der Imagination steht die 'Unsichtbarkeit'. Weder in den kulturbildenden Diskursen der Zeit noch bei Shakespeare ist sie als sie selber zureichend positiv bestimmt. Sie macht sich in eben dem Maße unsichtbar, wie sie produktiv wirkt. Aus dieser Problemstellung sind die Forschungen des Projekts abgeleitet.

Projektleitung
Lobsien, Verena Prof. Dr. phil. (Details) (Forschergruppen)

Mittelgeber
DFG: Forschergruppen

Laufzeit
Projektstart: 05/2002
Projektende: 04/2003

Zuletzt aktualisiert 2020-10-03 um 23:19