Das Potential der Kunst in der politischen Krise

Das Projekt geht der Frage nach, welche Reaktionen auf die aktuellen politischen Ereignisse in der Ukraine im Laufe des letzten Jahres es von Seiten der Künstler und Schriftsteller gibt, und inwiefern man feststellen kann, dass gerade verschiedene Formen der ästhetischen Auseinandersetzung dazu dienen, das politische Geschehen zu reflektieren und dadurch zum einen der Frontenbildung und der pauschalen Feindbildkonstruktion entgegenwirken, zum zweiten die Entwicklung eines zivilgesellschaftlichen Bewusstseins ebenso befördern wie die Herausbildung eines neuen Verständnisses von Staatsbürgerlichkeit und schließlich drittens durch neue, verbindende symbolische Bezugshorizonte zur integrierenden kollektiven Identitätsstiftung beitragen.Zum Projekt gehören 2 Gastaufenthalte von Wissenschaftlerinnen aus Lviv (à zwei Monate), zwei an der HU durchzuführende MA-Seminare (kompakt) in Kombination mit einer Exkursion in die Ukraine (Lviv und Kiev) und einem studentischen Workshop an der Ivan Franko Universität Lviv (SS 2015) sowie einer Exkursion ukrainischer Studierender nach Berlin (WS 2015/16) mit studentischem Workshop an der HU.

Projektleitung
Frank, Susanne Prof. Dr. (Details) (Ostslawische Literaturen und Kulturen)

Mittelgeber
DAAD

Laufzeit
Projektstart: 01/2015
Projektende: 12/2015

Zuletzt aktualisiert 2020-10-03 um 23:12