FG 349: Kontrast I - Kontrast und Korrektur im Interaktionsbereich von Lexikon, Syntax und Prosodie

Das Projekt behandelt die Interaktion grammatischer Komponenten im Bereich der Adversativkonstruktionen unter besonderer Berücksichtigung des typologischen Vergleichs der slavischen Sprachen. Die erste Arbeitshypothese lautet, dass Sprachen bezgl. des Ausdrucks der Adversativität je nach distinkter Lexikalisierung in drei Gruppen zerfallen: A-Sprachen (u. a. Engl., Franz., Ndl., Norw., Dän., Lat.), A/S-Sprachen (Dt., Span., Schwed., Iwrith, Mandarin) u. div. Mischsprachen (worunter die Slavinen fallen). Die zweite Arbeitshypothese besagt, dass der Ausdruck von Kontrast vs. Korrektur hingegen wesentlich durch die Intonationskontur gesteuert wird, die in diesen Konstruktionen als Mittel zur Kennzeichnung von Skopus und Fokus der Negation (d. h. Korrekturdomäne) fungiert.

Projektleitung
Lang, Ewald Prof. Dr. phil. (Details) (Forschergruppen)

Mittelgeber
DFG: Forschergruppen

Laufzeit
Projektstart: 09/1999
Projektende: 08/2001

Forschungsfelder
Slavische Sprachen, Theoretische Sprachwissenschaft, Typologie

Zuletzt aktualisiert 2020-10-03 um 23:05