Dualitäten zwischen Eichfeldtheorien und Stringtheorien und Dynamik von Dirichletbranes I

Die mit superkonformer Invarianz verbundene Hypothese der AdS/CFT Dualität ist ein entscheidender Baustein für das gegenwärtige Verständnis des Netzwerkes von Dualitäten zur nichtstörungstheoretischen Formulierung von Stringtheorie/M-Theorie. Die Hypothese und ihre geeignete Modifikation für nicht konform invariante bzw. nicht supersymmetrische Quantenfeldtheorien ermöglicht Aussagen über Eichfeldtheorien bei starker Kopplung auf der Basis stringtheoretischer Techniken. Die entsprechenden Fragestellungen lassen sich sonst nur mit Gittereichtheorie angehen. Das Projekt soll mittels diverser Konsistenztests Beiträge zur weiteren Abklärung der Hypothese leisten. Ein zweiter Schwerpunkt besteht in der Anwendung der Dualität auf die Berechnung der Potentiale zwischen statischen Quellen (Quarks) und der Massen gebundener Zustände der Eichfeldanregungen (Gluebälle). Diese Untersuchungen erfolgen mit der Zielstellung einer Ausdehnung der adS/CFT Dualität bei möglichst grosser Annäherung an die Quantenchromdynamik.

Projektleitung
Dorn, Harald PD Dr. sc. nat. (Details) (Theoretische Physik (Quantenfeldtheorie u. Stringtheorie))

Mittelgeber
DFG: Sachbeihilfe

Laufzeit
Projektstart: 01/2000
Projektende: 12/2001

Forschungsfelder
Dualität, Eichfeldtheorie, Strings

Zuletzt aktualisiert 2020-12-03 um 23:11