Kunsthistoriographien im gesellschaftspolitischen Umbruch: Kunstgeschichte in Böhmen und Mähren 1930-1950 (II)

Das Forschungsvorhaben zur Geschichte der Kunstgeschichte untersucht die Organisation der disziplinären Gemeinschaft und die inhaltlichen sowie methodischen Schwerpunkte des Fachgebiets im Rahmen von gesellschafts- und kulturpolitischen Umbruchsituationen. Untersuchungsgegenstand ist die tschechischsprachige und die deutschsprachige Kunstgeschichte in den böhmischen Ländern. Die Forschungsperspektive richtet sich auf die Kunsthistoriographien im Zusammenhang von staatspolitischen Neuorientierungen; die Kunstgeschichte in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ist Ausgangspunkt für Fragen nach der Formierung der Fachdisziplin zur Zeit der Zweiten Republik, des Protektorats Böhmen und Mähren und nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Vorhaben zielt auf einen innerstaatlichen Vergleich zwischen deutschsprachiger und tschechischsprachiger Kunstgeschichte.

Projektleitung
Labuda, Adam Prof. Dr. phil. (Details) (Kunstgeschichte Osteuropas)

Mittelgeber
DFG: Sachbeihilfe

Laufzeit
Projektstart: 12/2008
Projektende: 02/2009

Publikationen
Kunsthistoriographien im gesellschaftspolitischen Umbruch

Zuletzt aktualisiert 2020-14-03 um 23:18