Faith in the city

Glaube an die Stadt

Das Projekt identifiziert Unsicherheit als eine der zentralen Herausforderungen für die städtische Jugend heute – und dies über verschiedene soziodemografische Hintergründe hinweg. Diese Ungewissheit beinhaltet die Tatsache, dass junge Menschen ihre Lebensprojekte unter dem Einfluss von Wirtschaftskrise und Umstrukturierung gestalten müssen und nicht davon ausgehen können, dass sie der Armut ihrer Eltern entkommen, den Reichtum ihrer Eltern behalten oder in der Lage sein werden, das kulturelle Kapital ihrer Eltern zu reproduzieren. Vor diesem Hintergrund untersucht das kollaborative Forschungsprojekt die Art von urbanen Sozialitäten, die hier entstehen, und die Art und Weise, wie junge Städter ihre urbane Zukunft gestalten. Dazu gehört die Analyse der aktuellen Neuverhandlung von (In-)Abhängigkeiten durch Jugendliche und des (Dis- oder Mis-)Vertrauens in Beziehungen, die von Beziehungen mit (Halb-)Verwandten, Fremden und Institutionen reichen. In vergleichenden Fallstudien konzentriert sich das Forschungsprojekt auf neue Wege einer generationsübergreifenden Zusammenlebens, die das Korsett von Kernfamilien überwinden.

Projektleitung
Blokland, Talja Prof. Dr. (Details) (Stadt- und Regionalsoziologie)

Mittelgeber
Sonstige privatorganisierte öffentliche Mittelgeber

Laufzeit
Projektstart: 09/2013
Projektende: 07/2015

Zuletzt aktualisiert 2020-15-03 um 23:13