Die französische Präsenz im intellektuellen Leben in Preußen zwischen Aufklärung und Vormärz

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Frage, wie die französische Präsenz (wie sie in Berichten von Reisenden, Emigranten, sowie in weiteren Veröffentlichungen und Briefwechseln zum Ausdruck kommt) zur Entstehung einer intellektuellen Öffentlichkeit in Preussen im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert beiträgt. Zwei Fragenkomplexe werden untersucht: 1) das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und privaten Schreibprozessen; 2) die Enstehung von Intellektuellenntzwerken und die Art und Weise, wie diese funktionieren. Der Begriff des Intellektuellen spielt dabei eine zentrale Rolle, was in diesem Forschungsfeld bislang nicht der Fall war. Ausserdem geht es darum, Formen des intellektuellen Einsatzes auf einer langen Zeitspanne zu studieren, nämlich von der Aufklärung bis zum Vormärz. Workshops, Seminare und Tagungen werden veranstaltet, bei denen es um die Beleuchtung dieser unterschiedlichen Aspekte geht.

Projektleitung
Baillot, Anne Dr. phil. (Details) (Neuere deutsche Literatur / Literatur des 17. bis 19.Jahrh.)

Mittelgeber
Sonstige internationale öffentliche Mittelgeber

Laufzeit
Projektstart: 02/2011
Projektende: 06/2012

Zuletzt aktualisiert 2020-16-03 um 23:11