Institutionelle Rahmenbedingungen im Gartenbau und kollektives Handeln entlang der Wertschöpfungskette

Das Projekt ist ein Sub-Projekt unter dem interdisziplinär ausgerichteten HORTINLEA Vorhaben, welches zum Ziel hat Innovationen sowie mögliche Lernfelder im Gartenbau in Ostafrika zu identifizieren. Dies soll zur Ernährungssicherung und zur Verbesserung des Lebensstandards beitragen. Das Sub-Projekt zu institutionellen Rahmenbedingungen (IA) ist fokussiert auf die formellen und informellen Institutionen, die den Gartenbau in Ostafrika regeln. Diese werden sowohl bei der Subsistenzwirtschaft als auch im kommerziellen Sektor untersucht. Es wird analysiert, welche Institutionen besonders zur Nachhaltigkeit des Gartenbaus in ländlichen, peri-urbanen und urbanen Räumen beitragen. Das Ziel ist es die naturwissenschaftliche und technologisch orientierte Forschung im Gesamtprojekt durch eine Institutionenanalyse zu ergänzen. Die institutionellen Arrangements in Bezug auf Wasser und Land werden erfasst und für unterschiedliche Regionen verglichen, wobei auch der intersektorale Wettbewerb in urbanen und peri-urbanen Räumen betrachtet wird. Die Effekte verschiedener institutioneller Arrangements auf die Nachhaltigkeit des Gartenbaus in verschiedenen Regionen Ostafrikas werden erforscht. Dabei spielt auch die Interaktion verschiedener Stakeholder eine große Rolle. Das Ziel ist es kooperative Lösungsansätze zu entwickeln, die die Effizienz und Nachhaltigkeit des Gartenbaus auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette verbessern können.

Projektleitung
Hagedorn, Conrad Prof. Dr. Dr. (Details) (Seniorprofessor(inn)en und Professor(inn)en im Ruhestand)

Mittelgeber
BMBF

Laufzeit
Projektstart: 07/2013
Projektende: 12/2018

Zuletzt aktualisiert 2020-26-10 um 15:50