Entwicklung von wenig löslichen, homodispers nanoskopischen Metallfluoriden in Zahnzementen, Kompositfüllmaterialien und in Prophylaxepräparaten zum Einsatz im Dentalbereich

Die vorliegende Projektskizze beschreibt das Vorhaben, neuartige, bisher mit diesen Eigenschaften nicht verfügbare Materialien mit hohem Anwendungspotenzial in Form von praxisnahen Produktprototypen zu entwickeln. Die Eigenschaften dieser Materialien sind wissenschaftlich und kommerziell von hohem Interesse weil durch ihren Einsatz grundlegende technologische Probleme in der Bereitstellung von hochqualitativen Leistungen in der Dental-Gesundheitsvorsorge gelöst werden können. Der Einsatz von wenig löslichen, homodispers nanoskopischen Metallfluoriden in Zahnzementen, Kompositfüllmaterialien und in Prophylaxepräparaten wird zu einer beträchtlichen Aufwertung bestehender Systeme und zur erstmaligen Anwendung neuer Behandlungsformen führen. Es wird erwartet, dass durch Einsatz der zu beforschenden Technologie erstmalig Infiltrationsmaterialien für die frühe Kariesbehandlung entwickelt werden können, die die röntgenopake Markierung der Füllmaterialien in der behandelten kariösen Läsion im Behandlungsschritt ermöglichen. Dabei sollen die Behandlungszeiten nicht verlängert und der Infiltrationserfolg nicht limitiert (keine Verstopfung der Läsionsporositäten) werden.

Projektleitung
Pinna, Nicola Prof. Dr. (Details) (Anorganische Chemie und funktionale Materialien)

Beteiligte externe Organisationen

Mittelgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Laufzeit
Projektstart: 04/2018
Projektende: 09/2020

Zuletzt aktualisiert 2020-01-06 um 17:59