Internationales Symposium: Transnational Business and International Criminal Law (Veranstaltung: 14.05.-16.05.2009, Berlin)

Thema der internationalen Konferenz ist die völkerstrafrechtliche Verantwortlichkeit grenzüberschreitend tätiger Unternehmen bzw. ihrer Mitarbeiter wegen der Beteiligung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Völkermord. Eine Analyse der bisherigen völkerstrafrechtlichen Praxis zeigt, dass bislang vor allem Angehörige von regulären und irregulären Streitkräften sowie Funktionäre, die als Teil des staatlichen Machtapparates an der Begehung von Völkerrechtsverbrechen mitgewirkt haben, im Fokus der Aktivitäten nationaler und internationaler Gerichte stehen. Die Verantwortlichkeit von Wirtschaftsunternehmen war demgegenüber bislang allenfalls am Rande Gegenstand strafrechtlicher Verfolgung. Vor diesem Hintergrund nimmt das Symposium die Möglichkeiten und Grenzen der Erfassung unternehmerischen Handelns mit dem Instrumentarium des Völkerstrafrechts in den Blick.

Projektleitung
Jeßberger, Florian Prof. Dr. (Details) (Strafrecht / Internat. Strafrecht u. Strafrechtsvergleichung (J))

Mittelgeber
Fritz Thyssen Stiftung

Laufzeit
Projektstart: 11/2008
Projektende: 05/2009

Publikationen
Veröffentlichung der Beiträge im Journal of International Criminal Justice geplant

Zuletzt aktualisiert 2020-18-03 um 23:06