Nachhaltige Landnutzung und Anpassungsstrategien an den Klimawandel für den westsibirischen Getreidegürtel

Als Folge der globalen Erwärmung werden in West-Sibirien deutliche Veränderungen der Nutzung natürlicher Ressourcen erwartet, die mit entsprechenden Veränderungen der Agrarstruktur einhergehen. Das Projekt zielt auf die Bereitstellung von fachlichen Grundlagen und praktischen Planungsinstrumenten für die Landnutzung, um diesen Herausforderungen künftig begegnen zu können. Im Rahmen des Vorhabens soll der Einfluss verschiedener Landnutzungsformen und -intensitäten auf Ökosystemgüter und Ökodienstleistungen wie Kohlenstoffspeicherung, Bodenfruchtbarkeit, Wasserressourcen und Biodiversität in der Region Tyumen analysiert und bewertet werden. Die gewonnenen Daten dienen der Abschätzung und Steuerung künftiger Entwicklungen unter verschiedenen Szenarien des Klima- und Landnutzungswandels. Um die Projektergebnisse in einen operationalen Planungsrahmen zu überführen, werden unter Berücksichtigung bestehender Verwaltungsstrukturen und sozioökonomischer Rahmenbedingungen Instrumente zur Umsetzung nachhaltiger Landnutzungskonzepte und für das Monitoring künftiger Veränderungen erarbeitet. Alle Forschungsarbeiten, Planungen und Umsetzungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Akteur*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis.

Projektleitung
Hagedorn, Conrad Prof. Dr. Dr. (Details) (Seniorprofessor(inn)en und Professor(inn)en im Ruhestand)

Mittelgeber
BMBF

Laufzeit
Projektstart: 08/2011
Projektende: 07/2016

Zuletzt aktualisiert 2020-26-10 um 16:17