Netzwerk Studentischer Austauschseminare Ost-West (NOW Sommersemester 2016

Das Projekt organisiert bilaterale Seminare zwischen der HU Berlin einerseits und Universitäten aus Mittel- und Osteuropa andererseits. (1). Das Gesamtprogramm orientiert sich an den Grundsätzen eines Projektstudiums; selbständige studentische Arbeit steht im Vordergrund. (2). Die wissenschaftliche Betreuung erfolgt durch Professoren der Fakultät. (3). Jedes Seminar steht unter einem übergreifenden, von beiden Partnerfakultäten gemeinsam bestimmten Thema, das Rechts vergleichend behandelt werden soll und den Studierenden die Möglichkeit gibt, durch einen wissenschaftlichen Beitrag einen in ihrem Studiengang geforderten Leistungsnachweis zu erwerben. Die Themen der einzelnen Seminargruppen sind so aufeinander abgestimmt, dass sich jedenfalls in Grundfragen und einzelnen Teilbereichen mit der Zeit eine Vergleichsbasis unterschiedlicher Rechtsordnungen herausbilden kann. (4). - Durchführung bilateraler Seminare: Ziel der bilateralen Seminare ist aus deutscher Sicht, das Studium um eine Rechts vergleichende, projektorientierte Dimension zu ergänzen. Die Treffen sollen Verständnis für die gesellschaftlichen und rechtlichen Veränderungen im zentral- und osteuropäischen Raum wecken, Grundkenntnisse eines anderen Rechtssystems vermitteln, dadurch zugleich die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Rechtsordnung fördern und insgesamt einen Beitrag zur Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Rechtskultur leisten. 2012 wirken die drei o. g. Universitäten aus Mittel- und Osteuropa mit. Derzeit betreuende Partnereinrichtungen sind: - die juristische Fakultät der Lettischen Universität (LU) Riga, - die Juristische Fakultät der Staatlichen Iwane Dschawachischwili Universität Tiflis, - die Juristische Fakultät der Nationalen Taras Schewtschenko-Universität Kiew, - die Juristische Fakultät der ELTE Universität Budapest, - die Juristische Fakultät der Karlsuniversität Prag Studentisches Projektstudium: In der Durchführung orientiert sich das Programm am Gedanken des Projektstudiums. Für die Gestaltung der einzelnen Austauschseminare von der Auswahl der Teilnehmer über die wissenschaftliche und organisatorische Vorbereitung bis hin zu Organisation und Rechnungslegung der Reisen und Aufenthalte sind auf deutscher Seite jeweils zwei bis drei studentische Projektleiter verantwortlich. Auch an den Partnerfakultäten hat der Gedanke studentischer Projektgestaltung, vor allem auch auf Seiten der Studierenden, Anklang gefunden. Ziel ist eine spiegelbildliche Organisationsstruktur und eine intensive Zusammenarbeit bereits im Vorbereitungsstadium. Seminarsprache ist deutsch. Sprecher: Prof. Dr. Martin Heger und Projektleiter Gruppe: HUB/ Univ. Tbilisi, HUB/ Lett. Univ. Riga, HUB/ Taras Schewtschenko Univ. Kiew (Lehrstuhlleiter, Jur. Fak.) und Michael Jahn (wiss. Mitarbeiter am LS Heger).

Principal Investigators
Heger, Martin Prof. Dr. (Details) (Criminal Law / Criminal Procedural Law / European Criminal Law and Modern Law History)

Financer
Dr. Meyer-Struckmann-Stiftung

Duration of Project
Start date: 01/2016
End date: 12/2016

Publications
Journal Kiew, Journal Tbilisi

Last updated on 2020-01-06 at 17:45