Netzwerk Studentischer Austauschseminare Ost-West (NOW) – Sommer 2015

Das Projekt organisiert bilaterale Seminare zwischen der HU Berlin einerseits und Universitäten aus Mittel- und Osteuropa andererseits. (1). Das Gesamtprogramm orientiert sich an den Grundsätzen eines Projektstudiums; selbständige studentische Arbeit steht im Vordergrund. (2). Die wissenschaftliche Betreuung erfolgt durch Professoren der Fakultät. (3). Jedes Seminar steht unter einem übergreifenden, von beiden Partnerfakultäten gemeinsam bestimmten Thema, das Rechts vergleichend behandelt werden soll und den Studierenden die Möglichkeit gibt, durch einen wissenschaftlichen Beitrag einen in ihrem Studiengang geforderten Leistungsnachweis zu erwerben. Die Themen der einzelnen Seminargruppen sind so aufeinander abgestimmt, dass sich jedenfalls in Grundfragen und einzelnen Teilbereichen mit der Zeit eine Vergleichsbasis unterschiedlicher Rechtsordnungen herausbilden kann. (4). - Durchführung bilateraler Seminare: Ziel der bilateralen Seminare ist aus deutscher Sicht, das Studium um eine Rechts vergleichende, projektorientierte Dimension zu ergänzen. Die Treffen sollen Verständnis für die gesellschaftlichen und rechtlichen Veränderungen im zentral- und osteuropäischen Raum wecken, Grundkenntnisse eines anderen Rechtssystems vermitteln, dadurch zugleich die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Rechtsordnung fördern und insgesamt einen Beitrag zur Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Rechtskultur leisten. 2012 wirken die drei o. g. Universitäten aus Mittel- und Osteuropa mit. Derzeit betreuende Partnereinrichtungen sind: - die juristische Fakultät der Lettischen Universität (LU) Riga - die Juristische Fakultät der Staatlichen Iwane Dschawachischwili Universität Tiflis - die Juristische Fakultät der Nationalen Taras Schewtschenko-Universität Kiew. - die Staatliche Russisch-Armenische Universität Yerevan - Studentisches Projektstudium: In der Durchführung orientiert sich das Programm am Gedanken des Projektstudiums. Für die Gestaltung der einzelnen Austauschseminare von der Auswahl der Teilnehmer über die wissenschaftliche und organisatorische Vorbereitung bis hin zu Organisation und Rechnungslegung der Reisen und Aufenthalte sind auf deutscher Seite jeweils zwei bis drei studentische Projektleiter verantwortlich. Auch an den Partnerfakultäten hat der Gedanke studentischer Projektgestaltung, vor allem auch auf Seiten der Studierenden, Anklang gefunden. Ziel ist eine spiegelbildliche Organisationsstruktur und eine intensive Zusammenarbeit bereits im Vorbereitungsstadium. Seminarsprache ist deutsch.

Projektleitung
Heger, Martin Prof. Dr. (Details) (Strafrecht / Strafprozessrecht europ.SP.recht, neu. Rechtsgesch.)

Mittelgeber
Dr. Meyer-Struckmann-Stiftung

Laufzeit
Projektstart: 01/2015
Projektende: 12/2015

Publikationen
Journal über den Studentenaustausch

Zuletzt aktualisiert 2020-02-09 um 12:07