Landwirtschaftliche Verfahren: Potenziale und Kosten für die Treibhausgasminderung (LandPaKT) - Strukturiertes Promotionsprogramm - Arbeitspaket Bodennutzung/Organische Böden/Auswirkungen von Vernässung

Hohe Vermeidungspotenziale sind zu erwarten, wenn durch Wiedervernässung THG-Emissionen drastisch reduziert und darüber hinaus durch die Biomassenutzung fossile Energieträger ersetzt werden können. Ziel der Arbeiten ist es, die Vermeidungspotenziale und -kosten bei der Bewirtschaftung organischer Böden zu quantifizieren und Strategien für die THG-Minderung und angepasste Nutzung abzuleiten. Dazu müssen die standortspezifischen Auswirkungen der Vernässung und durchgehende Verfahrenslinien für die Flächenbewirtschaftung und Aufwuchsverwertung erarbeitet werden. Im Rahmen dieses Promotionsvorhabens werden die für Niedermoore standortspezifischen Auswirkungen der Vernässung auf die THG-Emissionen und die Vegetation untersucht. Auf unterschiedlich lange vernässten Niedermoorstandorten werden die Emissionen von CO2, CH4 und N2O mit Hilfe von Gassammelhauben gemessen. Die Vegetationsentwicklung wird erfasst, um Aussagen zu Mengen und Beschaffenheit des Aufwuchses ableiten zu können. Aus diesen Zusammenhängen können bei Nutzung des GEST-Ansatzes Einsparpotenziale an klimarelevanten Gasen für Niedermoore sowohl für die Testflächengebiete als auch für größere Regionen bestimmt werden.

Projektleitung
Zeitz, Jutta Prof. Dr. agr. (Details) (Bodenkunde und Standortlehre)
Ellmer, Frank Prof. Dr. Dr. h. c. (Details) (Acker- und Pflanzenbau)
Kirschke, Dieter Prof. (Details) (Agrar- und Ernährungspolitik)

Mittelgeber
Leibniz-Gemeinschaft

Laufzeit
Projektstart: 05/2013
Projektende: 04/2017

Zuletzt aktualisiert 2020-19-10 um 15:20