Automatische Zustandsanalyse Kanalnetz durch virtuelle Begehung

Ziel des Projektes AUZUKA ist es, für Abwasserentsorger und Kommunen Arbeitsmittel zu schaffen, um Kanalschäden automatisch/teilautomatisch zu erfassen. Um ein wirtschaftlich einsetzbares System zu gewährleisten, müssen die Technologien den Stand der Technik deutlich übertreffen. Die Spezifikation dafür (weniger als 10 % relevanter Schadensfälle sollen manuell zugeordnet werden) wird von den Berliner Wasserbetrieben vorgegeben.Der Hauptfokus des vorliegenden Teilprojekts liegt in der Erstellung zeitlich und örtlich konsistenter 3D- und Texturinformation des Kanalsystems, die für neuartige automatische Auswertealgorithmen zur Schadenserkennung und zur verbesserten Visualisierung genutzt werden können. Diese konsistente Beschreibung der Oberfläche erleichtert einerseits den automatischen Vergleich zu Soll-Geometrien, zum anderen erlaubt sie eine verbesserte Merkmalsextraktion (3D Merkmale, verbesserte Bildmerkmale durch konsistente Texturinformation) für die folgende Auswertealgorithmen. Darüber hinaus erleichtert sie nicht nur die automatische Analyse, auch eine - in Einzelfällen eventuell nötige oder anschließende - visuelle Inspektion wird erheblich vereinfacht.

Sprecher/in
Eisert, Peter Prof. Dr.-Ing. (Details) (Visual Computing (S))

Mittelgeber
BMBF

Laufzeit
Projektstart: 02/2016
Projektende: 12/2020

Forschungsbereiche
Interaktive und intelligente Systeme, Bild- und Sprachverarbeitung, Computergraphik und Visualisierung

Forschungsfelder
Informatik

Zuletzt aktualisiert 2020-06-04 um 10:57